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Das Proben der Märsche bei den Flöten ging dabei folgendermaßen vonstatten: Der Ausbilder spielte vor, die anderen stellten sich hinter ihn und mußten sich merken, wie die Reihenfolge der
Griffkombinationen war. Ähnlich waren auch die Lernmethoden bei den Trommeln. Durch "learning-by-doing" wurde das Auswendiglernen vollzogen.Erst allmählich ging man dazu über, Märsche auf Noten festzuhalten und so das
Trommeln und Flöten zu erlernen.
Das erste Vereinslokal war die Gaststätte Eisenborn, wobei man sich meist bei Pothen traf und auch dort vor dem Haus im Feld das Spielen und Marschieren übte.
Nachdem man durch das
Proben die >>Spielkunst<< verbesserte, war man sich schnell einig, das Erlernte auch bei Treffen mit anderen Corps zu zeigen und sich im Wettstreit zu messen. Die Preisrichter waren dabei sehr genau, und so kam es
schon einmal vor, daß die Preisrichter durch die einzelnen Reihen gingen, um jeden Trommler und Flöter genau zu beobachten. Dies war aber für die >>Bööscher<< kein Problem, und so kehrte man meist stolzen Hauptes
mit einer Trophäe nach Hause.
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